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Datenschutzerklärung

Diese Seite ist eine reine Textseite: Sie setzt keine Cookies, bindet nichts von fremden Servern ein und wertet nichts aus. Die folgende Erklärung gilt für die MyPlants-App; die Abschnitte zu Konto, Lernfortschritt und Mitteilungen betreffen nur die App, nicht diese Seite.

Das Wichtigste in Kürze

Wir verarbeiten deine Daten, um dir das Lernen mit der App zu ermöglichen — nicht, um dich zu vermessen. Wir verkaufen keine Daten, setzen keine Werbe- oder Tracking-Dienste ein und erstellen keine Werbeprofile.

Deine Kontodaten und Lerninhalte liegen auf Servern in Frankfurt am Main.

In der Liga tauchst du nur auf, wenn du dich aktiv dafür entscheidest. Wer nichts auswählt, wird nicht angezeigt.

Was andere von dir sehen — Name, Profilbild, geteilte Listen —, prüfen wir automatisch, bevor sie es sehen: Texte mit einem Dienst von OpenAI (auch in den USA), Bilder in Frankfurt. Eine Ablehnung hat keine Folgen, und auf Wunsch entscheidet ein Mensch.

Wenn du ein Foto zur Pflanzenbestimmung hochlädst oder den Pflanzen-Chat nutzt, verlassen diese Inhalte unseren Server und gehen an einen Dienstleister — im Fall des Chats in die USA. Die Einzelheiten stehen weiter unten.

Deinen Lernfortschritt bekommt kein Ausbildungsbetrieb, keine Schule und kein Arbeitgeber von uns. Andere Nutzerinnen und Nutzer sehen in deinem Profil, was du erreicht hast — etwa deine Serie und welche Pflanzen du kennengelernt hast —, nie Fehler oder Schwächen; ist dein Profil privat, nur Menschen, denen du folgst (Abschnitt 2.8). Sollte sich daran etwas ändern, sagen wir es dir vorher an dieser Stelle.

Mitteilungen schicken wir nur, wenn du sie erlaubst — nie zwischen 21 und 8 Uhr, und jede Art lässt sich einzeln abschalten.

Du kannst dein Konto jederzeit in der App löschen.

1. Wer für deine Daten verantwortlich ist

Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

Jakob Leonhards Söhne GmbH & Co. KG Düsseldorfer Straße 255 42327 Wuppertal Deutschland

Eingetragen beim Amtsgericht Wuppertal, HRA 13296.

Bei Fragen zum Datenschutz und für alle Anliegen zu deinen Rechten erreichst du uns unter datenschutz@leonhards.de.

2. Welche Daten wir verarbeiten — und warum

Wir gehen die App der Reihe nach durch. Zu jedem Punkt steht, worauf sich die Verarbeitung stützt.

2.1 Dein Konto

Beim Registrieren speichern wir deine E-Mail-Adresse, deinen Anzeigenamen und — wenn du dich mit einem Passwort anmeldest — dein Passwort. Das Passwort speichern wir niemals im Klartext, sondern nur als kryptografischen Hashwert (bcrypt); auch wir können es nicht lesen.

Optional kommen ein Profilbild und ein selbstgewählter @Name hinzu. Meldest du dich mit Google an, übernehmen wir dein Google-Profilbild (Abschnitt 2.2).

Deinen Anzeigenamen, deinen @Namen und dein Profilbild sehen andere erst, wenn sie automatisch geprüft sind (Abschnitt 2.9a).

Rechtsgrundlage: Erfüllung des Nutzungsvertrags, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ohne diese Daten können wir dir kein Konto bereitstellen.

2.2 Anmeldung mit Google oder Apple

Du kannst dich statt mit einem Passwort auch mit deinem Google- oder Apple-Konto anmelden. Die Anmeldung selbst läuft über Firebase Authentication (Google Ireland Limited). Wir erhalten dabei eine eindeutige Kennung, deine E-Mail-Adresse und bei Google die Adresse deines Profilbilds — kein Passwort.

Wenn du bei Apple „E-Mail verbergen" wählst, bekommen wir nur die von Apple erzeugte Weiterleitungsadresse. Das ist ausdrücklich in Ordnung; die App funktioniert damit vollständig.

Als Anzeigenamen übernehmen wir aus deinem Google- oder Apple-Konto nur deinen Vornamen; du kannst ihn jederzeit ändern.

Hast du dich mit Google angemeldet und noch kein Profilbild, übernehmen wir einmalig dein Google-Profilbild: Wir laden es bei Google, entfernen die Metadaten und speichern es wie ein Bild, das du selbst hochlädst. Andere sehen es erst nach der Prüfung (Abschnitt 2.9a), in der Rangliste nur, wenn du dort „sichtbar" wählst (Abschnitt 2.7). Du kannst es jederzeit ändern oder entfernen — entfernt kommt es nicht wieder. Apple gibt kein Profilbild weiter.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

2.3 Dein Lernfortschritt

Damit die App ihren Zweck erfüllt, speichern wir, welche Pflanzen du gelernt hast und auf welchem Lernstand sie sind, wie du in Quiz und Übungen abgeschnitten hast, deine Lernserie („Streak") samt Serien-Ziel und früheren Serien, Abzeichen, Tagesziele, den Zeitpunkt deiner letzten Aktivität und wann du an einem Tag zuerst und zuletzt gelernt hast — nach deiner letzten Runde richtet sich die Erinnerung (Abschnitt 2.11).

Außerdem zählen wir, wie lange du insgesamt gelernt hast, und zeigen es dir in deinem Profil. Gezählt wird nur die Zeit in Lernrunden, je Frage höchstens eine Minute — eine offen gelassene App zählt nicht mit. Deine Lernzeit siehst nur du, nicht deine Freunde; sie bringt keine Punkte und zählt für keine Rangliste.

Teilst du deine Serie oder ein Abzeichen, entsteht das Bild dazu auf deinem Gerät und geht über das Teilen-Menü deines Geräts dorthin, wohin du es schickst. Über unsere Server läuft es nicht, und es trägt keinen Namen.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

2.4 Deine Pflanzen, Sammlungen und Notizen

Du kannst Pflanzen in Sammlungen ablegen und eigene Notizen schreiben. Zu einer Notiz kannst du Fotos hochladen. Diese Fotos speichern wir bei Amazon Web Services in Frankfurt am Main und liefern sie über ein Content Delivery Network aus, damit sie schnell laden.

Bitte beachte: Notizen und Fotos sind für dich bestimmt. Lade dort keine Bilder hoch, auf denen andere Personen erkennbar sind, wenn diese damit nicht einverstanden sind.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

2.5 Pflanzenbestimmung per Foto

Wenn du ein Foto zur Bestimmung hochlädst, senden wir dieses Bild an den Dienst Pl@ntNet (my-api.plantnet.org), betrieben in Frankreich. Pl@ntNet vergleicht es mit einer wissenschaftlichen Bilddatenbank und liefert Vorschläge zurück. Wir übermitteln dabei kein Konto und keinen Namen — nur das Bild.

Für das Abzeichen „Bildmeister“ merken wir uns zu deinem Konto, welche Pflanze aus unserem Katalog eine Bestimmung ergeben hat und wann — aber nur, wenn die Bestimmung eindeutig genug war oder du die Pflanze aus dem Ergebnis in deine Sammlung übernimmst. Das Foto und der Ort werden dabei nicht gespeichert. Diese Einträge löschen wir mit deinem Konto, und sie stehen in deinem Datenexport.

Frankreich liegt in der Europäischen Union; eine Übermittlung in ein Drittland findet hier nicht statt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Bestimmung ist eine Kernfunktion, die du aktiv auslöst.

2.6 Pflanzen-Chat (künstliche Intelligenz)

Der Pflanzen-Chat ist ein KI-System. Du sprichst dort nicht mit einem Menschen, sondern mit einem Sprachmodell. Wir sagen das hier ausdrücklich, weil die europäische KI-Verordnung genau diese Offenlegung verlangt.

Betrieben wird das Modell von OpenAI; unser Vertragspartner ist OpenAI Ireland Ltd (Dublin), verarbeitet wird auch in den USA. Was du in den Chat schreibst, wird an OpenAI übermittelt und dort verarbeitet. Wir senden keinen Namen und keine Kontokennung mit; die Chatverläufe werden bei uns nicht dauerhaft gespeichert.

Damit du nachfragen kannst, ohne alles zu wiederholen, schickt die App bei jeder Frage die letzten Nachrichten desselben Gesprächs erneut mit. Diese Nachrichten liegen auf deinem Gerät (Abschnitt 2.14) und gehen denselben Weg wie die Frage selbst — eine Speicherung bei uns entsteht dadurch nicht. Beginnst du ein neues Gespräch, fängt auch dieser Zusammenhang wieder bei null an.

Damit die Antwort zu dir passt, geht außerdem mit, wofür du Pflanzen lernst — deine Antwort aus der Einrichtung, also etwa „für meine Prüfungen" oder „für meinen Garten" — und ob du deutsche oder botanische Namen bevorzugst. Diese Angaben kannst du in den Einstellungen jederzeit ändern; änderst du sie, ändert sich auch, wie der Chat mit dir spricht.

Hast du eine offizielle Prüfungsliste abonniert, gehen zusätzlich Angaben aus dieser Liste mit: die Fachrichtung (etwa „Garten- und Landschaftsbau"), das Bundesland, für das sie gilt, und ihr Name mit der Anzahl der Einträge — bei mehreren Listen für jede. Das Bundesland stammt aus der Liste und sagt, welche Prüfungsordnung du lernst; es ist keine Angabe darüber, wo du dich befindest. Wir übermitteln das, weil sich Prüfungslisten je Bundesland und Fachrichtung unterscheiden. Welche Pflanzen darauf stehen, übermitteln wir nicht.

Ebenso gehen die Namen deiner Sammlungen mit — höchstens acht, damit der Chat weiß, wofür du dich interessierst. Das sind sowohl Listen aus dem Pool („Küchenkräuter") als auch die Namen, die du selbst vergibst. Bedenke deshalb, dass ein selbst gewählter Sammlungsname mitgeht; nimm keinen, der Rückschlüsse auf dich oder andere zulässt. Welche Pflanzen in einer Sammlung liegen, übermitteln wir nicht.

Alle diese Angaben gehen nur mit, solange es sie gibt: Löschst du eine Sammlung oder eine Prüfungsliste, ist sie schon bei der nächsten Frage nicht mehr dabei.

Und das ist alles: kein Name, keine Kontokennung, keine E-Mail-Adresse, kein Alter, keine Standortdaten deines Geräts, kein Lernstand und keine Angabe darüber, welche Pflanzen du gespeichert hast.

Damit verlassen diese Inhalte den europäischen Wirtschaftsraum. Siehe dazu Abschnitt 4.

Schreibe deshalb nichts in den Chat, was du nicht an ein US-Unternehmen geben möchtest — insbesondere keine Gesundheitsdaten und keine Angaben über andere Personen.

Antworten einer KI können falsch sein. Wie du damit umgehen solltest, steht in § 4 der Nutzungsbedingungen.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — du löst den Chat selbst aus; ohne die Übermittlung gibt es keine Antwort.

2.7 Liga und Rangliste

Die App hat eine saisonale Rangliste. Ob du darin erscheinst, entscheidest du: In den Datenschutz-Einstellungen kannst du zwischen „sichtbar" (mit Name und Bild), „anonym" (nur deine Punkte, ohne Name) und „nicht teilnehmen" wählen.

Wenn du dich nie entscheidest, wirst du nicht angezeigt. Das ist der Auslieferungszustand — Teilnahme ist also eine bewusste Entscheidung, kein Standard.

Bevor du zum ersten Mal in einer Saison erscheinen könntest, zeigt dir die App, was andere sehen würden, und du entscheidest direkt dort. Bis dahin bist du nicht gelistet.

Deine Punkte werden unabhängig davon gezählt, damit dein Fortschritt erhalten bleibt, falls du dich später doch beteiligen möchtest.

Wählst du „sichtbar", zeigt auch dein Profil deine Liga und deine Punkte der laufenden Woche, Tag für Tag, und ein Tipp auf deinen Namen in der Liga öffnet es. Bei „anonym" öffnet deine Zeile kein Profil, und dein Profil zeigt weder Liga noch Punkte.

Rechtsgrundlage: unser berechtigtes Interesse daran, das Lernen durch einen spielerischen Vergleich zu motivieren, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir haben dieses Interesse gegen deines abgewogen und die Anzeige deshalb standardmäßig ausgeschaltet. Du kannst der Anzeige jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO) — genau dafür ist die Einstellung da.

2.8 Profil, Freunde und Suche

Die App hat eine Freundesfunktion. Dein Profil ist dabei standardmäßig für andere angemeldete Nutzerinnen und Nutzer sichtbar und über die Suche auffindbar. Es zeigt deinen Anzeigenamen, deinen @Namen, dein Profilbild, seit wann du dabei bist, wie viele Menschen dir folgen und wie vielen du folgst, deine Sammlungen im Pool, deine Serie, deine Abzeichen samt dem Tag, an dem du ihre Stufe erreicht hast, den Titel, den du in deinem Profil trägst, und Lernstatistiken: wie viele Pflanzen du kennengelernt und gemeistert hast und wie viele Level-Ups du gesammelt hast.

Keine Fehler, keine Schwächen, keine einzelnen Ergebnisse — das Profil zeigt nur Erreichtes. Und es gilt für alle gleich: Folgt dir jemand aus deinem Ausbildungsbetrieb oder deiner Schule, sieht er dasselbe wie alle anderen.

Stellst du dein Profil auf privat (Einstellungen › Privatsphäre › „Privates Profil"), sehen Serie, Abzeichen, Titel, Statistiken, Liga und welche Pflanzen du kennengelernt hast nur Menschen, denen du selbst folgst — ebenso, wem du folgst und wer dir folgt. Name, @Name, Profilbild, wie viele dir folgen und wie vielen du folgst, und deine Sammlungen im Pool bleiben sichtbar. Wie andere dich sehen, zeigt dir die App unter „So sehen dich andere".

Wir sagen das ausdrücklich, damit es niemanden überrascht: Wenn du deinen echten Namen als Anzeigenamen wählst, können dich andere darüber finden. Wen du nicht sehen möchtest, kannst du blockieren; die Person sieht dein Profil dann nicht mehr.

Schaust du dir ein Profil an, zeigt dir die App, wer von den Menschen, denen du folgst, dieser Person auch folgt. Wer ein privates Profil hat, erscheint dort nur bei Menschen, denen er selbst folgt.

Neuigkeiten: Was du in den letzten sieben Tagen erreicht hast, erscheint in deinem Profil bei Menschen, die dir folgen, und bei Menschen, denen du auch folgst (im Tab „Freunde“) — nur das Erreichte, ohne Zähler: ein neues Abzeichen, ein Meilenstein deiner Serie, dein erreichtes Serien-Ziel, eine perfekte Woche und wie viel du von einer Prüfungsliste gelernt hast (ein Viertel, die Hälfte, drei Viertel oder alles). Was ihr gemeinsam erreicht — ein Meilenstein eurer Freundes-Serie, ein geschafftes Wochenziel —, sehen nur ihr beide. Freunde können dir gratulieren oder zu Gemeinsamem abklatschen, und du kannst Danke sagen; dann bekommt die andere Person eine Mitteilung im Namen der Person, die getippt hat, gesammelt mit anderen (Abschnitt 2.11). Welche Erfolge du erreicht hast, speichern wir, solange dein Konto besteht, damit derselbe nicht zweimal erscheint; gezeigt wird jeder nur sieben Tage.

Im Tab „Freunde“ schlägt dir die App vor, was du gerade für deine Freunde tun kannst — etwa gratulieren, gemeinsam lernen oder eine Eselsbrücke schenken. Dafür nutzt sie nur, was ohnehin dort steht: frische Erfolge gegenseitiger Freunde, eure Freundes-Serien und Wochenziele, ob ihr eine gemeinsame Pflanze mit freiem Platz habt und ob jemand in den letzten sieben Tagen gelernt hat. Wie der Vorschlag entsteht, steht in § 6a der Nutzungsbedingungen.

Pflanzen vergleichen: Wer dein Profil im Einzelnen sieht, sieht auch, welche Pflanzen ihr beide kennt und welche du kennst, er aber noch nicht — so wie deine Statistiken, ohne eigene Einstellung; ist dein Profil privat, sehen es nur Menschen, denen du folgst. Dazu zählt jede Pflanze, die du kennengelernt hast — eine, die du nur gesammelt und noch nicht gelernt hast, noch nicht. Wie weit du eine Pflanze gelernt hast und wie oft du dich dabei vertan hast, zeigt der Vergleich nicht.

Was du lernst: Welche Prüfungslisten und Sammlungen aus dem Pool du lernst, zeigt dein Profil nur Menschen, denen du folgst oder die dir folgen — und nur mit derselben Einstellung wie in Abschnitt 2.9.

Du kannst anderen folgen, ihnen das Folgen verwehren, sie blockieren und Inhalte melden. Wie wir Meldungen bearbeiten, steht in Abschnitt 2.9a.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Funktion selbst, auch für den Pflanzenvergleich. Für Liga und Punkte im Profil gilt dasselbe berechtigte Interesse wie in Abschnitt 2.7, für das, was du lernst, das aus Abschnitt 2.9, und für die Bearbeitung von Meldungen und Sperren unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Dienst (jeweils Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

2.8a Freundes-Serie und gemeinsames Wochenziel

Mit Menschen, denen du folgst und die dir folgen, kannst du eine Freundes-Serie führen — mit höchstens fünf gleichzeitig. Sie beginnt erst, wenn einer von euch einlädt und der andere annimmt. Ein Tag zählt, wenn ihr beide gelernt habt; ein Wassertropfen hält sie. Wer alle fünf Plätze belegt hat — laufende Serien und eigene offene Einladungen zusammen —, kann nicht eingeladen werden; bis wieder ein Platz frei ist, zeigen wir ihn beim Einladen nicht an. Andere sehen dabei nur, wie viele ihrer Freunde gerade nicht erscheinen, nicht wer.

Dafür sieht dein Partner, ob du heute schon gelernt hast, wie lang eure Serie ist, euren Rekord und euer gemeinsames Ziel. Was und wie viel du gelernt hast, sieht er nicht. Hat er heute schon gelernt und du noch nicht, kann deine Erinnerung das mit seinem Namen sagen (Abschnitt 2.11).

Ein gemeinsames Wochenziel startest du mit einer Person, der du folgst und die dir folgt: Von Montag bis Sonntag sammelt ihr zusammen 20 Runden. Es gilt sofort für euch beide, und der andere bekommt eine Mitteilung; wer nicht mitmachen möchte, verlässt es mit einem Tipp. Ihr seht beide, wie viele Runden ihr zusammen habt und wie viele davon eure eigenen sind — daraus lässt sich auch der Anteil des anderen ablesen — und ob der andere heute schon gelernt hat. Erreichte Wochenziele zählen für das Abzeichen „Teamgeist".

Anstupsen: Hat der andere heute noch nicht gelernt, kannst du ihn einmal am Tag anstupsen. Er bekommt dann eine Mitteilung in deinem Namen — sie geht nur, weil du getippt hast.

Eine Freundes-Serie endet, wenn einer von euch einen Tag auslässt und kein Wassertropfen ihn schützt, oder wenn einer sie beendet, dem anderen nicht mehr folgt oder ihn blockiert. Beendet einer von euch sie, sieht der andere beim nächsten Öffnen der App nur, dass sie vorbei ist — nicht, wer sie beendet hat; eine Mitteilung gibt es dafür nicht. Einladungen kannst du ablehnen oder zurückziehen, ohne dass der andere eine Nachricht bekommt; bleibt eine Einladung 14 Tage ohne Antwort, endet sie von selbst. Lehnst du eine Einladung ab, ist sie bei dir sofort weg; für die einladende Person sieht sie aus wie eine unbeantwortete und endet bei ihr ebenfalls nach 14 Tagen — so erfährt sie auch nicht mittelbar, dass du abgelehnt hast. Ein Wochenziel endet am Sonntag oder wenn einer es verlässt, entfolgt oder blockiert.

Speicherdauer: Eine beendete Freundes-Serie löschen wir nach 30 Tagen, ein Wochenziel nach gut einem Jahr (400 Tagen), Anstupser und Glückwünsche nach 30 Tagen. An welchen Tagen dir „Gemeinsam“ eine Person für eine Freundes-Serie vorgeschlagen hat, speichern wir 30 Tage — damit derselbe Vorschlag nicht jeden Tag wiederkommt. Für das Abzeichen „Teamgeist" zählen wir nur, wie viele Wochenziele du erreicht hast. Löschst du dein Konto, verschwinden eure gemeinsamen Serien und Wochenziele auch beim anderen.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — eine Freundes-Serie wählt ihr beide, und ohne dass der andere sieht, ob du heute gelernt hast, gibt es keine gemeinsame Serie. Startet jemand anderes ein Wochenziel mit dir, stützen wir uns auf unser berechtigtes Interesse, dass Freunde einander motivieren (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): Nur Menschen, die einander folgen, können es miteinander starten, du erfährst es sofort, und mit einem Tipp verlässt du es — das ist zugleich dein Widerspruch nach Art. 21 DSGVO.

2.8b Eselsbrücken

Menschen, denen du folgst und die dir folgen, können einander Eselsbrücken schenken — kurze Merksätze für den deutschen oder den botanischen Namen einer Pflanze, die ihr beide gesammelt habt. Jede Pflanze hat in deinem Handbuch zwei Plätze, einen je Namensart. Geschenkt wird nur in einen leeren Platz; deinen eigenen füllst du, indem du selbst eine verschenkst. Am Tag schenkst du höchstens eine und bekommst höchstens eine.

Welche Pflanzen die App der schenkenden Person anbietet, mischt sie aus Pflanzen, die bei dir bald zur Wiederholung anstehen, und anderen gemeinsamen Pflanzen — ohne Beschriftung. Wie gut du eine Pflanze kannst und welche dir schwerfallen, erfährt dabei niemand.

Die Vorschläge schreibt ein KI-Modell von OpenAI; an jeder Eselsbrücke steht deshalb „KI“. Übermittelt wird dafür nur, was unser Katalog über die Pflanze sagt — ihre Namen, Familie, Wuchsform und Standort, die Texte aus ihrem Handbuch sowie Sätze aus dem deutschen Wikipedia-Artikel über sie —, nichts über dich oder die beschenkte Person: kein Name, keine Kennung, kein Lernstand. Jeder Vorschlag durchläuft vorher eine automatische Prüfung gegen die Katalogangaben und auf unpassende Inhalte; stützt er sich auf Wikipedia, steht die Quelle dabei. Die schenkende Person wählt einen von bis zu drei Vorschlägen; selbst schreiben kann sie nichts.

Wir speichern, wer wem welche Eselsbrücke zu welcher Pflanze geschenkt hat, wann, ob sie geöffnet und ob Danke gesagt wurde, und in beiden Handbüchern den Text mit dem Namen der anderen Person („von Lea“, „an Jonas geschenkt“). Wer eine Eselsbrücke bekommen hat, kann sie melden: Sie verschwindet dann sofort aus dem eigenen Handbuch; die Meldung bewahren wir mit ihrem Grund auf und sehen gemeldete Eselsbrücken an, um unsere Prüfung zu verbessern. Wer sie geschenkt hat, erfährt davon nichts.

Wer keine Eselsbrücken bekommen möchte, schaltet sie unter Einstellungen › Privatsphäre › „Eselsbrücken von Freunden“ ab. Dann kann dir niemand eine schenken, und du tauchst in keiner Auswahl auf — ohne dass jemand den Grund erfährt.

Speicherdauer: Das Geschenk selbst löschen wir nach einem Jahr, Vorschläge nach einem Tag. Die Eselsbrücken in deinem Handbuch bleiben, solange dein Konto besteht; über „Ersetzen“ tauschst du eine aus. Löscht die andere Person ihr Konto, bleibt der Text in deinem Handbuch, ihr Name verschwindet. Vorschläge, die die Prüfung bestanden haben, bewahren wir 30 Tage ohne jeden Personenbezug als Vorrat auf — damit Vorschläge schneller da sind und falls der KI-Dienst ausfällt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für das Schenken, das du selbst auslöst. Dass Freunde dir eine Eselsbrücke schenken können, stützen wir auf unser berechtigtes Interesse, dass Freunde einander beim Lernen helfen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): nur unter Menschen, die einander folgen, höchstens drei am Tag und jederzeit abschaltbar — das Abschalten ist zugleich dein Widerspruch nach Art. 21 DSGVO.

2.9 Geteilte Sammlungen und wer sieht, was du lernst

Du kannst eigene Pflanzensammlungen veröffentlichen, damit andere sie lernen können — zum Beispiel als Ausbilderin für deinen Kurs. Und du siehst, welche Sammlungen deine Kontakte lernen.

Wer sieht was: Name und Profilbild erscheinen ausschließlich bei Menschen, denen du folgst oder die dir folgen. Fremde sehen davon nichts. Die Zahl daneben („34 lernen das") nennt niemanden — sie zählt auch die mit, die sich nicht zeigen lassen.

Bevor du zum ersten Mal bei jemandem erscheinst, sagen wir dir, was passiert, und du kannst es mit einem Tipp abschalten. Solange dir dieser Hinweis nicht gezeigt wurde, erscheinst du bei niemandem. Unter Einstellungen › Datenschutz kannst du die Anzeige jederzeit wieder abschalten.

Rechtsgrundlage: unser berechtigtes Interesse daran, dass Lernende einander sehen und sich gegenseitig motivieren, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir haben das gegen deine Interessen abgewogen: Der Kreis der Empfänger ist eng und von dir selbst hergestellt, es geht um keine sensiblen Daten, und es findet keine Werbung und kein Profiling statt. Du kannst der Anzeige jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO).

Wenn du eine Sammlung veröffentlichst, werden öffentlich: ihr Titel, deine Beschreibung, Bereich und Themen, die enthaltenen Pflanzen und dein @Name. Ob sie nur über einen Link erreichbar ist oder zusätzlich im Entdecken-Bereich erscheint, entscheidest du beim Veröffentlichen und kannst es später ändern.

🔴 Wichtig, bevor du veröffentlichst: Sobald andere deine Liste lernen, bleibt sie für diese Menschen bestehen — auch dann, wenn du die Sammlung oder dein Konto löschst. Sie wird in diesem Fall von deinem Konto getrennt, verliert deinen Namen und deinen @Namen, lässt sich nicht mehr ändern und trägt den Hinweis „Wird nicht mehr gepflegt". Vollständig gelöscht wird sie, sobald niemand sie mehr lernt. Insoweit ist dein Löschanspruch eingeschränkt, weil die Liste dann auch den Daten anderer Nutzerinnen und Nutzer dient.

Titel und Beschreibung prüfen wir, bevor andere sie sehen (Abschnitt 2.9a). Veröffentlichte Listen anderer kannst du melden — siehe Nutzungsbedingungen § 6.

2.9a Prüfung dessen, was andere von dir sehen

Was andere Nutzerinnen und Nutzer von dir sehen, prüfen wir automatisch, bevor sie es sehen: deinen Anzeigenamen, deinen @Namen, deinen Namen in der Rangliste, dein Profilbild sowie Titel und Beschreibung von Sammlungen, die du veröffentlichst. Du selbst siehst eine Änderung sofort; andere sehen sie, sobald sie geprüft ist — meist nach wenigen Sekunden. Bis dahin sehen andere deinen bisherigen Stand.

Nicht geprüft wird, was nur du siehst: Notizen und ihre Fotos, Sammlungsbilder, der Pflanzen-Chat und Fotos zur Pflanzenbestimmung.

So läuft die Prüfung ab: Zuerst vergleichen wir einen Text auf unserem eigenen Server mit festen Listen — etwa bekannten extremistischen Codes, Kontaktdaten und Namen, die für MyPlants reserviert sind. Danach prüft ein Dienst von OpenAI den Text. Bilder prüft AWS Rekognition in Frankfurt am Main auf Nacktheit, Gewalt, extremistische Symbole und beleidigende Gesten; Wörter, die im Bild zu lesen sind, prüfen wir wie einen Text. Ob ein Inhalt gegen unsere Regeln für Inhalte (Nutzungsbedingungen § 6) verstößt, entscheidet dann eine feste, von uns vorgegebene Regel. Die Begründung, die du liest, ist ein von uns geschriebener Satz — kein Programm formuliert einen Vorwurf.

Übermittelt wird dabei nur der Inhalt selbst: der Text oder das Bild — Bilder ohne Metadaten wie Standort oder Kamera, die wir vorher entfernen. Kein Name, keine Kontokennung, keine E-Mail-Adresse. Empfänger für Texte ist OpenAI Ireland Ltd, verarbeitet wird auch in den USA (Abschnitt 4); Bilder verarbeitet Amazon Web Services in Frankfurt am Main, ohne sie zu speichern oder für eigene Zwecke zu verwenden.

Übernehmen wir etwas nicht, sagen wir dir in der App, gegen welche Regel es verstößt und ob automatisch oder von einem Menschen entschieden wurde — kann deine App-Fassung das noch nicht anzeigen, per E-Mail. Es gibt keine Strafen, keine Verwarnungen und keine Sperren; du kannst sofort etwas Neues versuchen. Innerhalb von sechs Monaten kannst du „Prüfen lassen" wählen: Dann entscheidet ein Mensch aus unserem Team.

Meldungen: Meldest du einen Inhalt, speichern wir, was du gemeldet hast, warum und deine freiwillige Erklärung, und prüfen den Inhalt auf dieselbe Weise. Einen eindeutigen Verstoß entfernen wir automatisch. Findet die Prüfung bei einer Meldung wegen Beleidigung, Hass, sexueller Inhalte oder Gewalt eindeutig keinen Verstoß, teilen wir dir auch das automatisch mit. Alles andere — und jede Meldung, dass ein Bild jemanden ohne Erlaubnis zeigt — entscheidet ein Mensch. Du erfährst das Ergebnis in der App, auch ob automatisch entschieden wurde, und kannst es innerhalb von sechs Monaten von einem Menschen prüfen lassen. Wer gemeldet wurde, erfährt nie, von wem.

Aufbewahrung: Abgelehnte Inhalte bewahren wir sechs Monate auf, damit ein Mensch sie auf Wunsch noch einmal ansehen kann; danach löschen wir sie. Bilder mit sexuellem Inhalt löschen wir sofort, ohne dass jemand sie ansieht. Kopien freigegebener Inhalte löschen wir nach 30 Tagen. Die Entscheidung selbst — welches Feld, welche Regel, wann — brauchen wir für unseren gesetzlich vorgeschriebenen Transparenzbericht; nach zwölf Monaten entfällt ihr Bezug zu dir.

Fällt ein Prüfdienst länger aus, können wir vorübergehend umschalten: Dann sehen andere Änderungen sofort, und wir prüfen sie danach. Ob eine Änderung gerade geprüft wird, siehst du an der Anzeige „In Prüfung".

Rechtsgrundlage: unser berechtigtes Interesse, unsere überwiegend jungen Nutzerinnen und Nutzer und andere Menschen vor beleidigenden, extremistischen, sexuellen und anderen verbotenen Inhalten zu schützen und unsere Pflichten als Plattform zu erfüllen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; soweit uns ein Gesetz zum Handeln verpflichtet, zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Wir haben das gegen deine Interessen abgewogen: Geprüft wird nur, was du selbst anderen zeigen willst, nur der Inhalt und nicht du als Person, eine Ablehnung hat keine Folgen für dein Konto, und auf Wunsch entscheidet ein Mensch.

Widerspruch (Art. 21 DSGVO): Du kannst der Prüfung jederzeit widersprechen, formlos an datenschutz@leonhards.de. Ungeprüft für andere sichtbar machen können wir danach nichts — hier überwiegen der Schutz Minderjähriger und Dritter und unsere gesetzlichen Pflichten. Praktisch heißt ein Widerspruch deshalb: Du verzichtest auf ein Profilbild und auf veröffentlichte Sammlungen, und wir setzen deinen Anzeigenamen auf den neutralen „Lernende:r #…".

2.10 Wie dich andere finden

Über deinen Nutzernamen, deinen Profil-Link und deinen QR-Code kann dich jeder finden, dem du sie gibst. Darüber hinaus kannst du in den Einstellungen einschalten, dass andere dich über deine E-Mail-Adresse finden. Dazu bilden wir aus deiner Adresse einen Prüfwert; die Adresse selbst ist für andere nie sichtbar. Diese Einstellung ist von Haus aus ausgeschaltet. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — widerrufbar jederzeit in den Einstellungen, der Prüfwert wird dann sofort entfernt.

Nutzt du den Abgleich mit deinen Kontakten, bildet die App auf deinem Gerät aus jeder Telefonnummer und E-Mail-Adresse einen Prüfwert und schickt nur diese an uns. Bei uns wird jeder Prüfwert ein zweites Mal umgerechnet, diesmal mit einem Schlüssel, der dein Gerät nie verlässt, und mit den Werten der Konten verglichen, die sich auffindbar gestellt haben. Direkt danach verwerfen wir die übermittelten Werte. Über Menschen, die MyPlants nicht nutzen, speichern wir nichts, und wir schreiben niemanden an. Für den Zugriff auf dein Adressbuch fragen wir dich vorher; Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Wir merken uns nur, wann du zugestimmt hast — Kontaktdaten behalten wir nicht.

Für die Daten der Menschen in deinem Adressbuch stützen wir uns auf unser berechtigtes Interesse, dir das Finden von Freunden zu ermöglichen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Wir haben das gegen ihre Interessen abgewogen: Es verlässt kein Klartext dein Gerät, wir speichern über Nichtnutzer nichts, wir werben niemanden an, und der Abgleich findet nur Menschen, die das ausdrücklich eingeschaltet haben. Wenn du uns Daten anderer übermittelst, achte bitte darauf, dass du dazu berechtigt bist.

Umgekehrt kann es sein, dass andere Nutzerinnen und Nutzer deine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse in ihrem Adressbuch haben und den Abgleich nutzen. Auch dann erreicht uns deine Adresse nur als Prüfwert, und gefunden wirst du nur, wenn du die Auffindbarkeit eingeschaltet hast.

2.11 Mitteilungen (Push-Benachrichtigungen)

Mitteilungen schicken wir nur, wenn du sie erlaubst. Die App fragt zuerst selbst — etwa, wenn deine Serie beginnt oder du jemanden zur Freundes-Serie einlädst —, und erst wenn du zustimmst, fragt dein Gerät um Erlaubnis. Erst danach entsteht die Kennung, über die Mitteilungen dein Gerät erreichen; wir speichern sie zusammen mit der Art deines Geräts (Android oder iPhone) und der Fassung der App.

Wir schicken dir: die Erinnerung an deine Serie, wenn du an einem Tag noch nicht gelernt hast, und abends eine letzte, wenn die erste schon länger her ist; eine kurze Nachricht, wenn du eine Woche lang nicht gelernt hast — danach pausieren die Erinnerungen, bis du wieder lernst; Einladungen, Annahmen und Meilensteine der Freundes-Serie; Nachrichten zum gemeinsamen Wochenziel; neue Follower; Anstupser, Glückwünsche, ein Danke und geschenkte Eselsbrücken — diese im Namen der Person, die getippt hat. Glückwünsche, Danke, Eselsbrücken, neue Follower und Nachrichten zum Wochenziel fassen wir zu höchstens einer Mitteilung am Tag zusammen („Von deinen Freunden“); was danach kommt, siehst du im Tab „Freunde“.

Die Erinnerung kommt zu deiner üblichen Lernzeit: 23,5 Stunden nach deiner letzten Runde am jüngsten der letzten sieben Tage, an dem du gelernt hast — also eine halbe Stunde vor derselben Uhrzeit, nie vor 8 und nie nach 20:30 Uhr; ohne einen solchen Tag um 19 Uhr. Schaltest du die intelligente Erinnerung aus (Einstellungen › Mitteilungen), kommt sie stattdessen zu der Uhrzeit, die du wählst. Hat jemand, mit dem du eine Freundes-Serie hast, heute schon gelernt, kann die Erinnerung das mit seinem Namen sagen.

Zwischen 21 und 8 Uhr schicken wir nichts. Am Tag gehen höchstens zwei Erinnerungen an deine Serie und höchstens drei Anstöße insgesamt raus. Jede Art kannst du einzeln abschalten (Einstellungen › Mitteilungen), alle zusammen in den Einstellungen deines Geräts.

Zugestellt werden Mitteilungen über Firebase Cloud Messaging (Google Ireland Limited), auf iPhones außerdem über den Apple Push Notification service von Apple. Beide erhalten dafür die Kennung deines Geräts und den Text der Mitteilung — etwa den Namen der Person, die dich angestupst hat, oder die Länge deiner Serie —, keine E-Mail-Adresse.

Jede Mitteilung protokollieren wir 60 Tage lang (Art, Text, Zeitpunkt), damit keine doppelt kommt und die Obergrenzen greifen; danach löschen wir sie. Meldest du dich ab, löschen wir die Kennung dieses Geräts, damit auf einem Gerät, das sich mehrere teilen, niemand die Mitteilungen eines anderen bekommt. Kennungen, die als ungültig gemeldet werden, löschen wir ebenso.

Rechtsgrundlage: deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — du erteilst sie, wenn du Mitteilungen erlaubst. Widerrufen kannst du sie jederzeit, indem du Mitteilungen in den Einstellungen deines Geräts abschaltest; einzelne Arten schaltest du in der App ab. Bist du unter 16, frag bitte vorher deine Eltern (Abschnitt 10).

2.12 Freischaltung von Zusatzfunktionen

Dein Konto trägt eine Angabe darüber, welche Funktionen für dich freigeschaltet sind und wie lange. Diese Angabe verarbeiten wir, um dir den vereinbarten Umfang bereitzustellen.

Ein Kauf innerhalb der App ist derzeit nicht möglich. Sobald wir Abonnements anbieten, laufen Kauf und Zahlung ausschließlich über den App Store bzw. Google Play; Zahlungsdaten wie Kartennummern erhalten wir zu keinem Zeitpunkt. Wir würden dann die Kaufbestätigung und die Statusmeldungen des Stores speichern — und diese Erklärung vorher entsprechend ergänzen.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie, bei Käufen, handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

2.13 E-Mails, die wir dir senden

Wir nutzen deine E-Mail-Adresse, um dir Nachrichten zu schicken, die für den Betrieb deines Kontos nötig sind: Bestätigungscodes beim Registrieren, das Zurücksetzen des Passworts, die Bestätigung einer geänderten Adresse, die Begründung einer Entscheidung über deine Inhalte, wenn deine App-Fassung sie noch nicht selbst anzeigen kann (Abschnitt 2.9a), und wichtige Hinweise zum Dienst.

Versendet werden diese E-Mails über Amazon Simple Email Service in Frankfurt am Main.

Werbe-E-Mails senden wir nicht. Sollten wir das eines Tages anbieten, geschieht es ausschließlich mit deiner vorherigen Einwilligung und mit einem Abmeldelink in jeder Nachricht.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

2.14 Fehlerdiagnose und Protokolle

Damit wir Abstürze und Fehler finden, setzen wir Sentry ein (Functional Software, Inc.; wir nutzen die europäische Region). Übermittelt werden technische Angaben zum Fehler — etwa die betroffene Stelle im Programm, die Kontokennung und Gerätedaten. Wir nutzen Sentry ausschließlich für Fehler, nicht für Nutzungsstatistiken oder Werbung.

Unsere Server protokollieren zudem Zugriffe (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse) — das ist für den Betrieb und die Abwehr von Angriffen erforderlich.

Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an einem sicheren und funktionierenden Dienst, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

2.15 Was auf deinem Gerät gespeichert wird

Die App legt Daten auf deinem Gerät ab: deine Anmeldung (damit du nicht bei jedem Start neu eingeben musst), deine Spracheinstellung und Voreinstellungen sowie einen Zwischenspeicher der Pflanzendaten und Bilder, damit die App schnell und auch bei schlechter Verbindung funktioniert.

Dazu kommt dein Chatverlauf mit Prof. Linné. Er liegt ausschließlich auf diesem Gerät — wir haben keine Kopie davon. Zu uns gelangt daraus nur, was als Zusammenhang für deine nächste Frage mitgeht (Abschnitt 2.6).

Du kannst ihn jederzeit löschen: einzelne Gespräche in der Verlaufsliste, alle auf einmal unter Einstellungen → Datenschutz. Beim Abmelden wird er automatisch entfernt — damit auf einem Gerät, das sich mehrere teilen, niemand die Gespräche eines anderen liest.

All das ist für den von dir gewünschten Dienst unbedingt erforderlich und braucht deshalb keine gesonderte Einwilligung (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Für Werbe- oder Analysezwecke speichern wir nichts auf deinem Gerät.

Wenn du die App löschst, verschwinden diese lokalen Daten mit. Dein Konto auf unseren Servern bleibt davon unberührt — dafür gibt es die Löschfunktion in der App.

3. Wo deine Daten liegen und wer sie in unserem Auftrag verarbeitet

Wir setzen sorgfältig ausgewählte Dienstleister ein, mit denen Verträge zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO bestehen:

• Amazon Web Services (Server, Dateispeicher, E-Mail-Versand, Prüfung von Bildern) — Frankfurt am Main • MongoDB Atlas (Datenbank) — Frankfurt am Main • Amazon CloudFront (Auslieferung von Bildern) — weltweite Netzknoten • Google / Firebase (Anmeldung, Push-Benachrichtigungen) — Google Ireland Limited • Pl@ntNet (Pflanzenbestimmung) — Frankreich • OpenAI Ireland Ltd (Pflanzen-Chat, Prüfung von Texten, Vorschläge für Eselsbrücken) — Verarbeitung auch in den USA • Sentry (Fehlerdiagnose) — europäische Region

Wir geben deine Daten an keine weiteren Stellen weiter. Insbesondere erhält niemand außerhalb dieser Liste deinen Lernfortschritt.

Die Verbindung zwischen App und Server ist durchgehend mit TLS verschlüsselt.

Darüber hinaus geben wir Daten nur weiter, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind.

4. Übermittlung in Länder außerhalb der EU

Vier Verarbeitungen berühren die USA: der Pflanzen-Chat, die Prüfung von Texten und die Vorschläge für Eselsbrücken (alle drei OpenAI) sowie Teile der Google-Dienste. Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO; bei Google zusätzlich das EU-US Data Privacy Framework, nach dem Google zertifiziert ist. OpenAI ist nicht zertifiziert; dort gelten allein die Standardvertragsklauseln.

Auf iPhones kommt eine weitere hinzu: Apple stellt Mitteilungen über eigene Server zu, die auch in den USA stehen können; dabei geht der Text einer Mitteilung mit (Abschnitt 2.11).

Trotz dieser Garantien gilt: In den USA besteht kein Datenschutzniveau, das dem europäischen vollständig entspricht; behördliche Zugriffe lassen sich nicht mit derselben Sicherheit ausschließen wie in der EU. Deshalb schicken wir dorthin so wenig wie möglich: beim Chat nur, was du schreibst, und die in Abschnitt 2.6 genannten Angaben; bei der Prüfung nur den einzelnen Text — auch Wörter, die in einem Bild zu lesen sind —, ohne Namen und ohne Kennung; für Eselsbrücken nur, was unser Katalog über die Pflanze sagt — nichts über dich. Bilder selbst bleiben in Frankfurt.

5. Wie lange wir Daten speichern

Kontodaten, Lernfortschritt und deine Inhalte speichern wir, solange dein Konto besteht. Löschst du dein Konto, entfernen wir diese Daten.

Fehlerprotokolle und Server-Logs werden nach kurzer Zeit automatisch gelöscht.

Für die Prüfung öffentlicher Inhalte gelten eigene Fristen (Abschnitt 2.9a): abgelehnte Inhalte sechs Monate, Bilder mit sexuellem Inhalt gar nicht, Kopien freigegebener Inhalte 30 Tage; der Bezug einer Entscheidung, eines Hinweises oder einer Meldung zu dir entfällt nach zwölf Monaten.

Für die Freundesfunktion gelten ebenfalls kürzere Fristen: Mitteilungen protokollieren wir 60 Tage, Anstupser und Glückwünsche speichern wir 30 Tage, eine beendete Freundes-Serie und Vorschläge für eine Freundes-Serie 30 Tage, ein gemeinsames Wochenziel gut ein Jahr, ein Eselsbrücken-Geschenk ein Jahr und Vorschläge dafür einen Tag (Abschnitte 2.8a, 2.8b und 2.11). Welche Erfolge du erreicht hast und die Eselsbrücken in deinem Handbuch bleiben, solange dein Konto besteht.

Daten, für die eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht gilt — etwa Angaben zu Käufen aus handels- und steuerrechtlichen Gründen —, bewahren wir für die vorgeschriebene Dauer auf (in der Regel sechs bis zehn Jahre) und sperren sie im Übrigen für die weitere Nutzung.

6. Musst du diese Daten angeben?

Es gibt keine gesetzliche Pflicht, uns Daten zu geben. Die Angaben in Abschnitt 2.1 brauchen wir aber, um den Nutzungsvertrag zu erfüllen — ohne E-Mail-Adresse und Anzeigenamen können wir dir kein Konto anlegen.

Alles Weitere ist freiwillig. Du kannst die App ohne Profilbild, ohne Notizen, ohne Rangliste, ohne Freundesfunktion, ohne Benachrichtigungen und ohne Lizenzschlüssel nutzen; es entstehen dir dadurch keine Nachteile außer, dass die jeweilige Funktion nicht zur Verfügung steht.

7. Automatisierte Prüfung — und kein Werbeprofil

Die Prüfung dessen, was andere von dir sehen (Abschnitt 2.9a), läuft automatisiert. Sie entscheidet nur, ob ein Inhalt für andere sichtbar wird — nicht über dein Konto, deinen Lernstand oder deinen Zugang zur App. Eine Ablehnung hat keine Folgen: keine Verwarnung, keine Sperre, du kannst sofort etwas Neues versuchen. Eine Entscheidung mit rechtlicher Wirkung oder einer ähnlich erheblichen Beeinträchtigung im Sinne des Art. 22 DSGVO ist das nach unserer Einschätzung nicht. Trotzdem erklären wir jede Entscheidung, du kannst deinen Standpunkt darlegen, und auf deinen Wunsch entscheidet ein Mensch.

Die App wertet deinen Lernstand aus, um dir passende Übungen vorzuschlagen und den Lernstand deiner Pflanzen zu berechnen. Das ist der Zweck einer Lern-App und dient allein dir.

Ein Profil zu Werbezwecken erstellen wir nicht, und wir zeigen keine Werbung.

8. Deine Rechte

Du hast uns gegenüber die folgenden Rechte:

• Auskunft darüber, welche Daten wir über dich verarbeiten (Art. 15) • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16) • Löschung (Art. 17) • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18) • Herausgabe deiner Daten in einem übertragbaren Format (Art. 20) • Widerspruch gegen Verarbeitungen, die wir auf ein berechtigtes Interesse stützen (Art. 21) • Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3)

Es genügt eine formlose Nachricht an datenschutz@leonhards.de. Wir antworten innerhalb eines Monats. Eine Kopie deiner Daten kannst du dir auch selbst in der App holen: Profil → Konto → „Meine Daten exportieren".

Du hast außerdem das Recht, dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. Für uns zuständig ist:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen Postfach 20 04 44, 40102 Düsseldorf

9. Dein Konto löschen

Du kannst dein Konto jederzeit selbst löschen: Profil → Konto → „Konto löschen". Damit werden dein Konto und die daran hängenden Daten entfernt. Das lässt sich nicht rückgängig machen.

Denk vorher an den Export, wenn du deine Notizen behalten möchtest.

10. Junge Nutzerinnen und Nutzer

MyPlants ist eine Lern-App für die Ausbildung und richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. Es gibt keine Altersgrenze, ab der wir dich abweisen — aber es gibt zwei Regeln, die vom Alter abhängen:

Bist du unter 18, brauchst du für die Anmeldung die Zustimmung deiner Eltern oder Erziehungsberechtigten, weil das Anlegen eines Kontos ein Vertrag ist. Wenn du die App über deinen Ausbildungsbetrieb oder deine Schule nutzt, sprich am besten dort und zu Hause kurz darüber.

Bist du unter 16, dürfen wir die Funktionen, die auf deiner Einwilligung beruhen — Mitteilungen und später der Adressbuch-Abgleich —, nur mit Zustimmung deiner Eltern nutzen (Art. 8 DSGVO). Frag sie deshalb, bevor du Mitteilungen erlaubst. Alle anderen Funktionen sind davon nicht betroffen.

Unabhängig vom Alter empfehlen wir: Nutze in der Rangliste die Einstellung „anonym" oder „nicht teilnehmen", stelle dein Profil auf privat, wenn nur Menschen, denen du folgst, deine Zahlen sehen sollen, und wähle als Anzeigenamen nicht deinen vollen Namen. Die Rangliste ist bei uns von Haus aus ausgeschaltet, und Mitteilungen kommen nie zwischen 21 und 8 Uhr.

Was andere von sich zeigen, prüfen wir, bevor du es siehst (Abschnitt 2.9a). Siehst du trotzdem etwas, das dich stört, kannst du es melden oder die Person blockieren — beides über das Menü an ihrem Profil. Die Regeln für Inhalte findest du in der App unter Einstellungen › Über MyPlants.

Wenn du Sorgeberechtigte oder Sorgeberechtigter bist und ein Konto beanstanden möchtest, schreib uns an datenschutz@leonhards.de — wir löschen es.

11. Änderungen dieser Erklärung

Wenn sich die App ändert, ändert sich manchmal auch diese Erklärung. Die jeweils geltende Fassung findest du immer hier in der App; das Datum am Ende sagt dir, wie aktuell sie ist. Bei wesentlichen Änderungen weisen wir dich darauf hin — in der App oder per E-Mail.

Stand: September 2026